"Das gemischte Doppel - Ost und West im Dialog"
+ Gemischtes Doppel in Bremen
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, Dr. Thomas de Maizière, hat im Sommer 2010 den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit zum Anlass für eine bundesweite Veranstaltungsreihe genommen. Unter dem Titel "Gemischtes Doppel - Ost und West im Dialog" hat de Maizière dabei mit Bürgerinnen und Bürgern aus vier Ost‐West‐Städtepaaren das Gespräch gesucht, deren Heimatorte seit 1990 keinen einheitlichen aber doch ähnlichen Weg gegangen sind. Die Deutsche Einheit hat schließlich nicht nur die ostdeutschen Städte nachhaltig verändert, sondern auch in Westdeutschland mussten sich Städte und Regionen neu orientieren. Eine breit angelegte Diskussion hat anhand konkreter Themen eine Bilanz gezogen und einen Ausblick in die Zukunft gewagt. Die Podiumsgäste stammten aus den jeweiligen Regionen und verkörperten das jeweilige Schwerpunktthema des Dialogs. Die Berichte zu den Veranstaltungen finden Sie unter dem nebenstehenden Link.
Anlässlich der Veranstaltungsreihe sagte de Maizière:
Die Friedliche Revolution und die Herstellung der Einheit waren einzigartige Ereignisse für jeden von uns. Schließlich ist seitdem für alle Deutschen Einheit in Freiheit und die Aussöhnung mit unseren Nachbarn Wirklichkeit. In den ostdeutschen Biografien stellt der 3. Oktober 1990 eine Zäsur dar, die jedem einzelnen viel Mut und Veränderungsbereitschaft abverlangt hat. Eine Neuorientierung bedeutete das Datum aber auch für die Westdeutschen, denn das Selbstverständnis der alten Bundesrepublik aufgrund der politischen und geografischen Sondersituation gehört seitdem der Vergangenheit an. Viele Städtepaare haben sich in ähnlicher Weise entfaltet: So zeigen Hamburg und Dresden, dass Kunst und Kultur an der Elbe nicht zu kurz kommen, während Halle und Karlsruhe sich ganz in den Dienst der Wissenschaft gestellt haben. Mit Bremen und Rostock bewältigen zwei Hansestädte den Strukturwandel und Frankfurt und Leipzig haben ihr Profil als Wirtschaftsregionen und Messestädte weiter geschärft.
Die Termine waren:
Dienstag, 1. Juni 2010, 19 Uhr in Halle (Saale)
gemeinsam mit der Partnerstadt Karlsruhe
Ort: Löwengebäude, Universitätsplatz 11, 06099 Halle (Saale)
Titel: "Zwei Städte schlagen eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft"
Mittwoch, 11. August 2010, 19 Uhr in Bremen
gemeinsam mit der Partnerstadt Rostock
Ort: Bremer Rathaus, Oberer Rathaussaal, Am Markt 21, 28195 Bremen
Titel: "Zwischen Werft und Wissenschaft: Zwei Hansestädte meistern den Wandel"
Dienstag, 24. August 2010, 19 Uhr in Frankfurt am Main
gemeinsam mit der Partnerstadt Leipzig
Ort: Senckenberg Museum, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main
Titel: "Messe, Wirtschaft und Verlage – Zwei Städte mit Tradition und Potenzial"
Freitag, 17. September 2010, 19:30 Uhr in Dresden
gemeinsam mit der Partnerstadt Hamburg
Ort: Residenzschloss Dresden, Taschenberg 2, 01067 Dresden
Titel: "Elbflorenz und Elbphilharmonie: Kultur prägt das Gesicht der Stadt"





