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Landesflaggen der ostdeutschen Bundesländer

Hintergrund und Zielsetzung der Studie Demografie und zukünftige EU-Strukturfondsförderung

Demografische und wirtschaftliche Entwicklungen stehen in vielfältigen Beziehungen zueinander. Es stellen sich damit auch unmittelbar Fragen zum künftigen wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Union. Die vorliegende Studie kommt zu dem Schluss, dass sich ein demografisch bedingter Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung (Erwerbsfähigenquote) nachteilig auf das regionale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auswirkt. Das Ergebnis bezüglich Ostdeutschland ist eindeutig. Kaum ein anderes Gebiet in Europa ist einem ähnlichen demografischen Druck durch eine abnehmende erwerbsfähige Bevölkerung ausgesetzt.Ziel dieses Berichts ist es, die ökonomischen Nachteile und Gefahren eines regionalen Auseinanderdriftens in der Europäischen Union aufgrund unterschiedlicher demografischer Entwicklungen herauszuarbeiten und diejenigen demografischen Indikatoren zu identifizieren, die in eindeutigem Zusammenhang zur regionalen Wirtschaftskraft stehen.

Für die Ausgestaltung der künftigen Kohäsionspolitik der EU ergeben sich klare Ansatzpunkte, wie quantifizierbare demografische Faktoren und deren Wirkungen auf das regionale Pro-Kopf-Einkommen, die bei der Verteilung der finanziellen Mittel berücksichtigt werden können.

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